Dinge des Alltags - Umgang und Bedeutungen

Dieser Text ist veröffentlicht in: . Gudrun M. König (Hg.): Alltagsdinge. Erkundungen der materiellen Kultur. (= Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, 27). Tübingen: Tübinger Vereinigung für Volkskunde, 2005, S . 63-79.


Theorien über Konsummotive (in chronologischer Reihenfolge). Konzepte über „Dinge als Zeichen“ sind wenigstens so alt wie die Theorien über das „Handeln mit Dingen“. Die hier vorgenommene Unterscheidung ist in erster Linie als eine jeweils andere Betonung aufzufassen. Jede einzelne Theorie umfaßt sowohl Aspekte des Zeichencharakters der Dinge als auch über den Umgang mit Dingen (= Handeln). Die genannten Autoren sind stellvertretend für zahlreiche andere mit ähnlichen Ansätzen aufgeführt.

"Dinge des Alltags" sind am besten durch eine sorgfältige Abwägung von Handlungsaspekten und ihrer Zeichendimension zu sehen. Die ethnographische Praxis erfordert in der Regel ein genaues Verständnis der Interaktion beider Aspekte. - Erst im Kontext des Handelns entstehen Bedeutungen. Zugleich können durch Dinge evozierte Bedeutungen Auslöser für Handlungen sein.  


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